Veranstaltungen

Veranstaltungen2019-04-01T19:21:20+00:00

Aufbauseminar für HospizbegleiterInnen 2019

Das Aufbauseminar für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen mit den Themen, Sterben, Tod, Trauer und Hospizarbeitm beginnt am 4. April.2019.

Ort: Hospizverein Isartal in Pullach

Nähere Informationen: https://www.caritas-nah-am-naechsten.de/cms-media/media-2852620.pdf

Kursleitung: Brigitte Schmitt-Hausser 0179 – 139 38 71, brigitte.schmitt-hausser@caritasmuenchen.de

Das Seminar ist eine Kooperation des Hospizvereins Isartal und des Caritas Zentrums für Ambulante Hospiz- und PalliativVersorgung.

 

Zurückliegende Veranstaltungen

Vortrag Herrn Dr. Otto Zsok: Biografiearbeit auf Basis der Logotherapie

Mit seinem Vortrag im Bürgerhaus Pullach am 10.10.2018 über die „Die Sinn-Frage in der zweiten Lebenshälfte“, Von der hohen Bedeutung einer heilenden Lebensbilanz hielt Dr. Otto Zsok die zahlreichen Zuhörer in Bann.

Der katholische Theologe und Leiter des Süddeutschen Instituts für Logotherapie in Fürstenfeldbruck hat mit der Methode der sinnfindenden therapeutischen Biografiearbeit seit vielen Jahren gute Erfahrungen sammeln können und sie dem Publikum überzeugend dargelegt. Schon der Beginn seines Vortrags war ungewöhnlich: er spielte den langsamen Satz des 5. Klavierkonzertes von Beethoven ein. Prägend wie ein Mantra kann die Musik eine positive Einstimmung des Menschen entfalten.

Was geschieht bei der Gestaltung der heilenden Lebensbilanz? Es werden diverse Aspekte von Vergangenem und Zukünftigem – Empfangenem und Gegebenem – Negativem und Positivem in verschiedenen Lebensphasen betrachtet. Sie beinhalten den Rückblick auf unsere Großeltern und Eltern – unsere Jugendzeit – das Erwachsensein – die gegenwärtige Zeit – die nahe und ferne Zukunft – und den Tod, welche Spuren will ich hinterlassen. Jeweils 3 Fragen zu den 6 Kapiteln soll man sich beantworten: Wie denke ich darüber, was fühle ich dabei und welchen Sinn erkenne ich darin.

Letztendlich geht es um Erkenntnisse um das eigene Ich, ohne sich selbst zu betrügen. Die Bilanz des Schreibens mündet in der Erkenntnis: mein Leben gibt mehr Sinn, als ich dachte; ich versöhne mich mit dem, was war und ich bewahre mich selbst in der Freude. Der Vortrag macht Hoffnung, durch so eine Biografie-arbeit einen guten Weg zur Stärkung seiner Seele und Widerstandskraft finden zu können.

Dagmar Bergmann-Erb

 

Befähigungskurs für HospizbegleiterInnen 2018/2019

Grund- und Aufbauseminar sind mit dem 5.2.2019  für alle HospizbegleiterInnen erfolgreich abgeschlossen worden. 

Informationen über die Ausbildungsinhalte finden Sie hier

 

Filmabend mit anschließender Diskussion : “Das Ende ist mein Anfang“ von Jo Baier

Der Film spielt in den letzten drei Lebensmonaten von Tiziano Terzani (1938–2004), gespielt von Bruno Ganz. Den Hauptinhalt bilden dabei die Gespräche zwischen ihm und seinem Sohn Folco über das Leben. Der Journalist reflektiert, teils in ungewöhnlich humorvoller Form, seine Erkenntnisse über das Leben und Sterben, insbesondere über seinen bevorstehenden Tod aufgrund einer Krebserkrankung.

 

Vortrag „Endlich leben“

so nannte Waldemar Pisarski, Theologe und Pastoralpsychologe,  seinen vom Hospizverein Isartal veranstalteten Vortrag.

Die Doppeldeutigkeit, die in den zwei Wörtern steckt, wird schnell deutlich, wenn man sie unterschiedlich betont. Es geht um das Leben in all seinen Facetten und um die Endlichkeit des Lebens.

„Da darf doch noch Leben ins Leben“, mit der Zeile von Wolf Biermann überschreibt Pisarski „endlich leben“. Er zitiert dazu Bronnie Ware, für die zum Leben die folgenden Bereiche wichtig sind: „Mir selbst treu bleiben, weniger arbeiten, mehr Gefühle zeigen, Zeit für Freundschaften und mir Freude zugestehen“. Pisarski ergänzt diese Punkte durch die Empfehlung, dem eigenen Perfektionismus Grenzen zu setzen, was einher geht mit dem Bewusstsein, dass unser Tun und Leben Fragment bleiben wird. Schließlich geht es auch um eine lebendige Religiosität. Er meint damit eine Religiosität, die heilt und  tröstet, die ermutigt zum bewussten Erleben von Freude und Trauer, Lob und Klage, Vertrauen und Offenheit.

Und dann, endlich leben! Es hat keinen Zweck, die Augen davor zu schließen, dass unser Leben endlich ist. Es ist wichtig, sich vorzubereiten dadurch, dass man „Frieden macht, versöhnt lebt, sich im Loslassen übt, Dinge entscheidet, bestimmt und gestaltet“. Wir wissen nicht, was nach dem Tod kommt und ob etwas kommt, aber es gibt „Hoffnungsbilder des Glauben“, wie Pisarski sie nennt. Bilder, die getragen sind von der Sehnsucht, dass es ein Jenseits gibt, in dem es uns gut geht.

Pisarski empfiehlt, sich ein „Schatzkästlein“ guter Worte, geliebter Musik, vertrauter Gebete, usw. anzulegen, aus dem wir zehren können, wenn ein aktives Leben nicht mehr möglich ist. Es war ein Vortrags- und Diskussionsabend, aus dem alle getröstet und bereichert nach Hause gingen.

Sabine Würthner

 

15 Jahre Hospizverein Isartal e.V.

Mehr als 50 Freunde und Förderer sowie alle Hospizbegleiter des Vereins sind der Einladung zur Jubiläumsfeier am 12.10.2017 gefolgt. Die BürgermeisterInnen der Gemeinden Pullach – Susanna Tausendfreund, Schäftlarn – Matthias Ruhdorfer und Baierbrunn – Barbara Angermaier sind in ihren Grußworten jeweils eindrücklich auf die wertvolle Arbeit der HospizbegleiterInnen eingegangen.

Mechtild Reinhardt, die Koordinatorin des Hospizvereins, erhielt als Anerkennung für ihr langjähriges und großes ehrenamtliches Engagement im Hospizverein von der Gemeinde Pullach die „Goldene Ehrennadel der Gemeinde Pullach“.

Die Fortschritte des Hospizvereins in der Arbeit der letzten 15 Jahre wurden auf Stellwänden im Foyer visualisiert. Es ist nicht nur ein Anstieg der Mitgliederzahlen und aktiven HospizbegleiterInnen zu verzeichnen, auch Begleitungen sowie Beratungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht werden mehr angefragt. Die Zusammenarbeit mit den Alten- und Pflegeheimen ist deutlich intensiver geworden.

Höhepunkt des Abends war zweifelsfrei der Festvortrag der Philosophin Dr. Celina von Bezold mit dem Thema: Vom Sinn in Leid und Leben – eine philosophische Reflexion. Gespickt mit Zitaten u.a. von Nietzsche, Heidegger und Rilke machte sie den Zuhörern Mut, auf ihre ureigenen Kräfte zu bauen, um der Endlichkeit des Todes und ihren Ängsten darum zu begegnen: „Letztendlich brauchen wir die Ängste, um uns zu entwickeln und lebendig zu sein“.

Von links: Susanna Tausendfreund (Bürgermeisterin Pullach und stellvertr. Landrätin), Mechtild Reinhardt (Koordinatorin Hospizverein Isartal e.V.), Sabine Würthner (Vorsitzende Hospizverein Isartal e.V.)

Dagmar Bergmann-Erb

Vorstandswahlen im Hospizverein Isartal e.V. 

Im März 2018 wurde folgender Vorstand gewählt:

1. Vorsitzende: Sabine Würthner
2. Vorsitzender: Kurt Bordon
3. Vorsitzende: Dr. Ulrike Närger

Schatzmeister: Gerhard Kurz
Schriftführerin: Gisela Münscher

Beisitzer: Gisela Maiborn, Volker Simon und Bärbel Stroh